Freitag, 4. März 2011

Zurück in Bayern…

…vorerst

 

Es ist soweit. Ich bin im sechsmonatigen Gemeindepraktikum. Mehrere Male habe ich mich auf meinem Blog bereits schon darüber verwundert gezeigt, wie schnell doch so ein Studium vergehen kann. Auch an dieser Stelle kann ich leider nicht darauf verzichten. Ich bin im achten Semester. Ich habe bin dabei, das vierte Fünftel meines Studiums abzuschließen. Nächstes Jahr soll ich bereits fertig sein? Ich möchte nicht…Ich möchte noch fünf Jahre!

Naja, genug aufgeregt. Es hilft ja nichts und das muss es auch nicht. Es bleibt ja immer noch die Rückschau und wenn ich anfange zurückzublicken, dann weiß ich, dass es weitergehen darf. Außerdem bin ich ja weiterhin Student. Ich hab ja noch ein Jahr, das vergeht bestimmt viel langsamer.

 

Ob das wirklich so ist, oder ob auch das nächste Jahr einfach nur verfliegt weiß ich nicht. Das drittletzte Semester bringt auf jeden Fall noch einmal eine große Veränderung. Ich bin Student des Theologischen Seminar Ewersbach – studiere aber gerade in Fürstenfeldbruck. Ich darf immer noch lernen…mehr denn je! Es geht in die Praxis und ich darf zuschauen und an vielen Stellen auch mitmachen.

Bis Mitte August bin ich Praktikant der FeG-Fürstenfeldbruck und der bayerischen Kreisjugendarbeit. Ich bin gut angereist, ich wohne hervorragend im “Penthouse” der FeG-FFB, fühle mich immer wohler und werde wohl bald auch im Kopf endlich hier ankommen. Es ist schon eine Umstellung vom Studentenleben auf den Pastorenalltag und es ist eine große Umstellung, liebgewonnene Menschen vom TSE nicht mehr täglich zu sehen und mit ihnen die Zeit zu verbringen.

 

Ich mache aber gute Erfahrungen. Ich lerne eine Gemeinde und Gemeindearbeit kennen. Ich lasse mich auf einen neuen Wochenrhythmus ein (der Sonntag heißt jetzt Montag) und ich merke wie es ist, Gemeindebau nicht mehr nur am “grünen Tisch” sondern in der Realität zu betreiben. Ich freue mich auf die vielen Erfahrungen und hoffe auf eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg in die Zukunft bin.

 

Ich freue mich außerdem darüber, nach 20 Minuten Fahrt mit der S-Bahn in der Münchener Innenstadt zu stehen (Liebe Ewersbacher: S-Bahn ist so etwas wie Eisenbahn, nur schneller und nur in der Stadt. Liebe Ewersbacher: Stadt ist…ach lassen wir das.)

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